Eine Woche zwischen Hoffen und Bangen liegt hinter mir – eine wahre Achterbahn der Gefühle quasi. Mal war ich optimistisch, mal pessimistisch. Viel trainieren konnte ich die Woche über zwecks meiner Thrombose auch nicht mehr – das war echt ziemlich ungewohnt nach der ganzen Plagerei. Aber das ist auch nicht so schlimm, schließlich habe ich die Grundlagen für den Wettkampf ja in den vergangenen Monaten gelegt.

Viele Genesungswünsche haben mich die letzte Tage ebenfalls erreicht – und mich aufgebaut, mir Mut gemacht. Und vor allem stehen auch meine Familie, mein fantastisches Team und meine Freunde voll und ganz hinter mir.

Und es ist alles schon so perfekt angerichtet! Die neuen Rennanzüge, die uns Veranstalter Sven Hindl zur Verfügung gestellt hat, sind da! Meine Startnummer habe ich mit der 519 auch schon, die Wetterprognosen fürs Wochenende sind gut – Triathlon-Herz was willst du mehr?

Aber mein Start am Sonntag hängt weiter am seidenen Faden. Die endgültige Entscheidung fällt erst am Freitag. So muss ich weiter hoffen. Sollte ich nicht starten können, wär’s für mich ganz klar eine herbe Enttäuschung – aber ich werde sie wegstecken!

Dann heißt es für mich das Ganze erst einmal vollständig auskurieren, ehe ich mich auf das nächste Ziel konzentriere. Und das steht schon fest: Im Herbst soll ich meinen ersten Halbmarathon laufen, denn 2019 geht’s ja auf die Mitteldistanz. Und das dann hoffentlich ganz ohne Rückschläge. Stephanie Brenninger