Jetzt sind es noch gut sieben Wochen bis zu meinem Start über die Mitteldistanz beim Eberl-Chiemsee-Triathlon! Und ehrlich: Ich kann es kaum mehr erwarten, bis endlich der Startschuss fällt!

Deshalb ist es jetzt auch mal ganz gut, dass am Wochenende endlich mal ein Wettkampf auf dem Programm steht. Zwar ist es noch kein Triathlon, aber dafür ein Lauf, den ich schon seit Jahren intensiv verfolge. Bisher eben nur beruflich, dieses Jahr darf ich beim Traunsteiner Halbmarathon am Sonntag endlich auch mal mitmachen! Für mich geht’s dabei über die 12 km.

Und während ich vor ein paar Wochen Helmut Otillinger, dem Organisator des Laufs vom TV Traunstein, gegenüber noch ganz lässig und vollmundig gesagt habe: »Ich, nervös vor einem Rennen? Nein, sicher nicht!« Muss ich das jetzt kleinlaut revidieren: Ich bin schon seit ein paar Tagen ziemlich aufgeregt!

Wohl auch, weil ich jetzt einfach auch ein wenig neugierig bin, mit welcher Zeit ich ins Ziel kommen werde! Natürlich hab ich für mich auch eine Zeit im Kopf. Verraten möchte ich die jetzt aber noch nicht.

So oder so: Das Rennen am Sonntag ist jetzt mal ein erster Fingerzeig, was das Training die vergangenen Monate so gebracht hat. Und während ich wohl nicht so recht viel Vertrauen in mich selber habe und eher immer mal wieder ein wenig skeptisch bin, ob ich das alles schaffen werde, haben’s meine Trainer dafür umso mehr. Bernd Rose, Pamela Gutsch und Christine Waitz sind sich nämlich einig, dass ich fit bin und die Mitteldistanz auch drauf habe! Das freut mich natürlich sehr – schließlich bekommt man auch nicht alle Tage von drei echten Profis ein so gutes Zeugnis ausgestellt!

Die Wetterprognosen für Sonntag sind jetzt leider nicht ganz so gut. Das finde ich echt ziemlich schade für die Veranstalter, die so viel Herzblut in die Organisation reinstecken! Aber vielleicht wird’s ja doch ein wenig besser wie vorhergesagt. Für mich spielt das Wetter aber keine zu große Rolle. Gelaufen wird trotzdem! Schließlich kann ich Kälte und Regen – das habe ich vergangenes Jahr schon beim Trumer Triathlon bewiesen. Dort habe ich ja meinen ersten Start über eine Kurzdistanz absolviert, nachdem ich am Chiemsee wegen einer Verletzung nicht starten konnte, und es hat ausgerechnet an dem Tag geschüttet wie aus Kübeln.

Aber weil’s dort trotz der widrigen äußeren Bedingungen trotzdem so schön war, geht’s für mich in diesem Jahr am 28. Juli dort auch wieder hin! Denn eine Kurzdistanz muss auch in diesem Jahr sein, finde ich. Vorfreude pur also! Sie sehen schon: Ich kann’s echt kaum mehr erwarten, bis die Wettkampfsaison so richtig beginnt.            Stephanie Brenninger