Was für ein Sauwetter! Die äußeren Bedingungen beim Traunsteiner Halbmarathon waren in diesem Jahr für die Athleten und die vielen Helfer echt hart. Nur fünf Grad Celsius und dazu Dauerregen sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine Laufveranstaltung.

Aber mir war’s egal: Ich wollte jetzt einfach endlich mal unter Wettkampfbedingungen laufen, und noch dazu endlich erstmals bei meinem Heimwettkampf starten. Für mich ging es dabei nicht über die volle Distanz, aber beim 12-km-Lauf war ich dabei – und darauf habe ich mich schon seit Wochen so gefreut! Und was soll ich sagen? Ich strahle immer noch übers ganze Gesicht!

Erstens weil es eine top-organisierte Veranstaltung ist und zweitens weil ich Bestzeit über 10 km gelaufen bin! Wobei ich bei dem Rennen auch die perfekte Unterstützung hatte. Meine Kollegin Klara Reiter aus der Lokalredaktion war nämlich auch am Start – und sie hat für mich den Tempomacher gemacht! Und wie – das war einfach nur genial! Wir sind konstant nach Siegsdorf gelaufen, haben Läufer für Läufer überholt und ab Siegsdorf ging’s sogar einen Tick schneller zurück Richtung Ziel. Besser kann man es wohl nicht machen!

Und das Fazit aus dem Rennen für mich lautet: Das ganze Training schlägt voll an und die Richtung für meinen ersten Start über eine Mitteldistanz beim Eberl-Chiemsee-Triathlon am 30. Juni stimmt! Das macht auch mein Trainerteam um Pamela Gutsch und Bernd Rose stolz. »Es ist echt Wahnsinn, genieß den Moment«, sagt Pamela Gutsch. »Aber auf den Lorbeeren ausruhen, gibt es bekanntlich nicht«, schiebt Bernd Rose gleich hinterher. Und darum flattert auch schon wenige Stunden nach dem Lauf der nächste Trainingsplan ins Haus. Mit ganz viel Radfahren und Laufen und auch ein wenig Schwimmen. Aber mit der guten Laune nach dem perfekten Wettkampf mach‘ ich das die Woche alles mit links!

                Stephanie Brenninger