Tagebuch – Teil 14: Virtueller Test zur Einstimmung

Ich sag’s Ihnen, ich bin echt schon so gespannt, wie das Rennen in St. Pölten werden wird! Schließlich ist es auch gleich mal eine Mitteldistanz mit 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen, bei der ich starten werde.

Bis dahin sind es jetzt nur noch gut vier Wochen – und es wird mein erster richtiger Triathlon seit dem 29. August 2019 werden. Krass, wie lange das jetzt schon her ist! Danach bin ich noch bei ein paar Läufen gestartet, dann kam Corona und in der Folge gab’s für mich nur noch viele virtuelle Triathlons, die ich eben ganz für mich allein gemacht habe.

Vor St. Pölten wird’s davon aller Voraussicht nach auch noch einen geben. Als Einstimmung auf St. Pölten quasi. Die Braunauer Triathlon-Abteilung bietet nämlich in der Zeit zwischen 1. und 16. Mai eine Sprint-Distanz an – und zwar einmal als Triathlon (600 m Schwimmen, 29 km Radfahren, 6 km Laufen) und einmal als Duathlon (2,5 km Laufen, 29 km Radfahren, 6 km Laufen). Mein Plan ist jetzt, das Ganze noch ein wenig hinauszuzögern, weil ich wirklich auch so gerne schwimmen würde! Aber dazu muss ich jetzt die erste Disziplin halt auch erst einmal wieder trainieren können – und noch ist es mir im See einfach definitiv zu kalt.

Ein wenig stolz bin ich übrigens auch gerade: Bei meinem Tempo-Test auf dem Rad vergangene Woche habe ich nämlich erneut eine Leistungssteigerung verzeichnen können. Fühlt sich echt gut an! Jetzt hoffe ich mal, dass ich das dann auch im Wettkampf zeigen kann.
Beim Laufen kommen gerade wieder die richtig langen Läufe aufs Tablet. Ich bin also in dem Bereich wieder in die Marathon-Vorbereitung gestartet. Meinem Schweinehund ist deshalb mal wieder ganz schlecht. »Nicht schon wieder«, stöhnt er. Soll er ruhig, ich mache das trotzdem – und mir macht das echt Spaß, weil ich dabei auch ab und an in den Bergen unterwegs sein darf. Blöd nur, dass jetzt gerade so richtig die Pollen fliegen. Aber deswegen daheim bleiben, sehe ich auch nicht ein! Und diese Phase geht ja hoffentlich auch ganz schnell wieder vorbei.
Stephanie Brenninger